Shakti - die weibliche Kraft

Montag, 11. April 2011

In jedem Menschen steckt männliche und weibliche Kraft, da wir aus männlicher und weiblicher Energie geboren sind. Shakti ist die weibliche Kraft in jedem Menschen. Egal, ob als Junge oder Mädchen geboren. Diese Welt hat einen Überschuss an männlicher Energie. Was ist der Unterschied? Was ist die wahre Kraft dieser Energien? In Wahrheit gibt es keinen Unterschied und nur EINE Energie. Dual gesehen unterteilt sich diese Energie in zwei Ströme, die nichts anderes tun als sich nach Verschmelzung und Eins-Sein sehnen. Sich da aber wieder trennen um eine neue Schöpfung zu beginnen. D.h. eigentlich ist es Shakti, die in dem Raum wirkt, die Shiva (männliche Energie) eröffnet.

 

Wir sind also Raum mit Wirkung, der sich nach belieben wieder auflöst und neu schöpft.

 

Was bedeutet das für uns als Mensch? Warum sollten wir wissen wollen, was da in/mit uns geschieht?

 

Es nennt sich Leben. So wie Shakti sich nach Shiva sehnt und sich auf die VerEINigung einlässt und sich hingibt, sind wir immer auf der Suche nach dem wahren Glück. Das Glück, was wir meinen in weltlichen Dingen zu finden. Das Glück, was spirituelle Suche erst möglich macht. In der Hoffnung das ultimative Glück zu finden.

 

Dabei ist es eigentlich ganz einfach – lass Shakti in Dir zu. Lass Shakti in Dir (Deinem Raum) wirken. Shakti lässt Dich leben. Shakti gibt Dir Schöpferenergie. Kreativität durchfließt Dich, wenn Du sie einfach nur in Dir wirken lässt. Sie ist eine starke Energie, weil sie das Leben pur ist. Sie ist keine wirklich aktive Kraft, d.h. Du musst nichts tun, um sie zu spüren. Einfach nur zulassen und öffnen. Sie ist immer da und je mehr Du Dich öffnest und vertraust, desto mehr wird sie in Dir erwachen und jeglichen Widerstand in Dir auflösen.

 

Sie ist Hingabe, Annehmen, Vertrauen, Intuition – die innere Stimme, die Dich im Leben hält, Dich lebendig fühlen lässt. Lass sie zu und SEI Du SELBST.

Die innere Stimme

Mittwoch, 30. März 2011

Sie ist immer da. Immer hier – bei Dir! In Dir!

 

Auch wenn es so scheint, als wären wir gefüllt und könnten darum nichts hören, ist sie trotzdem immer da. Sie wird auch nicht überlagert oder gar verdrängt. Wir hören nur selten bewusst auf sie.

 

Als Kinder haben wir sie zum Spielen eingeladen. Sie hat uns begleitet. Und wir haben sie wie selbstverständlich in uns gehört und sie zum Ausdruck gebracht.

Irgendwann geschieht es, wo wir aufhören sie in uns zu spüren – wir glauben, wir seien von ihr getrennt. Wir fangen an, uns auf das zu besinnen, was wir sehen und anfassen können. Die Realität scheint das zu sein, was uns im und am Leben hält. Darum überhören wir oft das, was sie uns sagen möchte. Wir verdrängen sie und glauben, sie wäre somit nicht mehr da. Der Verstand hat sich breit gemacht und unterdrückt alles, was er nicht sehen, fassen und somit auch nicht verstehen kann.

Dumm nur, wenn es uns irgendwann mal so schlecht geht, dass wir merken, dass unser Verstand nicht alle Lösungen parat hat. Vor allem nicht, wenn es um Glück und Freiheit geht. Wir haben unser Herz und Ohr verschlossen und somit auch den Weg zur inneren Stimme.

 

Meistens passiert in dem Moment etwas, was uns vollkommen den Boden unter den Füßen entreißt. Etwas, was uns zeigt, dass es nur mit dem Verstand und Ego einfach nicht mehr funktioniert. Das Herz fordert seinen Tribut. Die innere Stimme wird lauter. Schmerz und Leid will nicht mehr überhört und ‚verschluckt’ werden.

Das ist der Moment, wo wir wieder zu uns selbst kommen. Uns zu uns bekennen. Die innere Stimme wieder hören und sie zum Ausdruck bringen. Wir beginnen wieder wie ein Kind zu fühlen, zu denken und alles für möglich zu halten.

 

Wir öffnen unser Herz und Ohr. Wir erkennen – sie ist immer da! Sie war nie fort – nie von uns getrennt…

Muster und Blockaden

Samstag, 05. Februar 2011

 

Sie sind weder falsch noch böse oder gar Störfaktoren. Sind sie einmal erkannt, beginnt ein innerlicher Prozess, der sich ganz natürlich verselbständigt - wenn man ihn lässt.

 

Je bewusster ich auf diese Muster schauen kann, desto mehr fällt auf, dass Muster immer zwei Seiten in sich vereinen. Auf der einen Seite die negativen Auswirkungen auf das Leben und den Fluss, der uns dann falsch und ‚krankhaft erscheint und wird auch meistens als Erstes erkannt. Die Tendenz, es auszulöschen ist groß. Jedoch muss es nicht ausgelöscht oder verbannt werden. Es muss überhaupt nichts ‚gemacht’ werden damit. Es hilft, sich dessen immer bewusst zu sein und einfach das ‚nach oben kommen lassen’, was nach obenkommen, gesehen, gehört und vor allem gefühlt werden möchte.

 

Analyse und Sezieren dieses Gefühls, dieses Musters, in diesem einen Moment, lässt die Innenschau wieder dunkler werden. Sich anhören, was es uns sagen will, ist ein erster Schritt, sich selbst zu verstehen. Ein weiterer Schritt in diesem Entwicklungsprozess kann dann sein, dass plötzlich auch die positive Seite dieses Musters entdeckt wird. Das, was uns vielleicht auch vor Gefahren beschützt oder gewarnt hat. Wenn beide Seiten eines Musters oder Blockade in sich selbst betrachtet und gefühlt wurde, ist der Drang, der anfänglich vorhanden war, es ‚weghaben zu wollen’, nicht mehr da. Dann nimmt man es einfach an.

 

Es ist dann das, was es schon immer war – ein Muster, was sich leben und gelebt werden will – solange, bis es sich vielleicht von selbst verabschiedet oder eben einfach friedlich co-existieren darf.

Sing Dich frei!

Mittwoch, 19. Januar 2011

Wir sind Wesen voller Gefühl. Emotionen sind unsere Essenz. Sie wieder zu spüren, sie von ihrem Ballast – der Muster, Konditionierungen und Blockaden – zu befreien, ist ein tiefer transformierender Prozess. Es gibt viele Wege und Mittel, diesen Prozess zu durchlaufen. Einer davon ist zu singen. Und da spreche ich nicht über Stimmbildung, Stimmtechnik und Stimmsitz – das geschieht im Gehirn. Ich spreche über das Herz, die innere Stimme, der Sitz unseres Wesens, der Seele – des Seins!

 

Singen als einen spirituellen Weg zu nehmen und ihn als Reinigung zu nutzen ist sehr essentiell. Irgendwann einmal kam mir eine Erkenntnis, die alles verbindet, was Singen für mich ist.

 

„Gehst Du tiefer auf den Gesang ein, wirst Du auch automatisch tiefer in Dich hineintauchen. Singen ist eine spürbare Verbindung mit Deinem Wesen. Singen durchdringt alle Köper und Hüllen. Versetzt jede einzelne Zelle in Schwingung bis der ganze Körper schwingt und bebt. Je offener Dein Herz, desto heilender wirkt das Singen in Dir. Es gibt viele Wege der Transformation. Einer der effektivsten Wege ist das Singen. Nur ein paar Minuten vor sich hinsummen lässt den Kummer verschwinden, den Du noch eben gefühlt hast. Singst Du ein Lied, ist es die einfachste Art, still zu sein. Durch das Singen kommst Du zur Ruhe und Meditation geschieht von selbst.“

Die Arbeit, die geschieht ...

Samstag, 08. Januar 2011

Meine Betrachtung und Wahrnehmung der Arbeit, die ich tue (die geschieht), ist veränderbar. Ich betrachte meine Aufgabe ganzheitlich.

 

Gebe ich Gesangsunterricht, ist auch immer der ganzheitliche Aspekt im Vordergrund. Das Ich (Ego) tritt in diesem Moment vollkommen an die Seite und ich BIN MIT dem Menschen, der von mir unterrichtet werden möchte. Ich bin sozusagen EINs mit dem Schüler - Schüler und Lehrer sind dann eins. ES unterrichtet dann. Und ich bin sowohl Lehrer als auch Schüler. Da ist kein Sockel und keine Trennung in dem Moment.

 

Das Gleiche gilt auch mit dem Wort Heilung. Für mich gibt es keinen Unterschied, ob ich lehre oder heile ... ob es sich durch mich lehrt oder heilt. Es kann nicht getrennt werden. Wenn ich es trenne, dann bleibt immer ein Defizit im Erkennen dessen, was IST.